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Ihre Zahnarzt-Praxis in Bad Salzuflen Claudia Säger

Behandlungsmaßnahmen

Parodontologie

Nachsorgetermine sind essenziell
Um eine Parodontitis langfristig aufzuhalten, sind im Anschluss an die Behandlung engmaschige und regelmäßige Nachsorgetermine wichtig. Professionelle Zahnreinigungen in individuell bestimmten Intervallen sind ein wichtiger Bestandteil, weil Zahnbeläge entfernt werden und dadurch Bakterienansammlungen möglichst gering gehalten werden können. Zudem geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Mundhygiene weiter optimieren können.

Folgende Therapiemaßnahmen können wir je nach Befund vornehmen:

Parodontitisrisikotest

Bestimmte Bakterienarten sind vornehmlich für eine Parodontitis verantwortlich. Sie können außerdem dazu führen, dass die Erkrankung ungewöhnlich rasch voranschreitet. Um die Behandlung darauf ausrichten zu können (zum Beispiel kann die Gabe von Antibiotika empfehlenswert sein), führen wir unter Umständen einen mikrobiologischen Test durch.

Wie der Test abläuft: Eine Papierspitze wird in eine Zahnfleischtasche geführt und dort ein so genannter Abstrich genommen. Anschließend wird die Papierspitze mit kleinsten Gewebeproben zur mikrobiologischen Untersuchung ins Labor geschickt. Nach ein paar Tagen erhalten wir das Ergebnis und besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Geschlossene und offene Parodontitisbehandlung

Bei einer Parodontitis entwickeln sich im Verlauf so genannte „Taschen“ zwischen Zahn und Zahnfleisch. Die Ursache dafür ist, dass die Entzündung unter anderem das Zahnfleisch auflöst und den Kieferknochen zerstören kann. In diesen Taschen haben es bakterielle Beläge leichter, sich zu vermehren, denn die darin festhaftenden Beläge können durch die normale Mundhygiene nicht mehr entfernt werden. Während der geschlossenen Parodontitisbehandlung beseitigen wir diese Beläge mit speziellen Instrumenten, beispielsweise mit dem schonenden, aber wirkungsvollen PerioFlow®.

Offene Parodontitisbehandlung. In seltenen Fällen ist eine geschlossene Parodontitisbehandlung nicht ausreichend. Dann folgt in einem nächsten Termin eine offene Parodontitisbehandlung, in der wir bei einem minimalinvasiven, chirurgischen Eingriff die Beläge entfernen. » Weiter zur Parodontitisbehandlung

Periochip®

Um die Heilung zu fördern, können wir nach der Parodontitisbehandlung ein besonderes Plättchen aus Gelatine, den Periochip®, nutzen. Er wird zwischen Zahn und Zahnfleisch eingefügt und enthält den bakterienabtötenden Wirkstoff Chlorhexidin. Während der Periochip® sich in den folgenden Wochen auflöst, gibt er das Chlorhexidin ab und unterstützt auf diese Weise die Heilung.

PerioFlow®

PerioFlow® ist ein besonders effektives und schonendes Instrument für die Parodontitisbehandlung und -nachsorge.

Bei der Parodontitis müssen Beläge auch unter dem Zahnfleischrand (in den Zahnfleischtaschen) entfernt werden, um die Erkrankung dauerhaft aufhalten zu können. Das Handinstrument PerioFlow® arbeitet deutlich schonender und schmerzärmer als herkömmliche Methoden, weil mit ihm Biofilme mittels eines Pulver-Wasser-Luft-Gemisches sanft und sehr effektiv beseitigt werden.

In seltenen Fällen: gesteuerter Aufbau bei Gewebe- und Knochenverlust

Ist eine Parodontitis weit fortgeschritten, sind Zahnfleisch und Knochen in der Regel beträchtlich zurückgegangen. Um die Zähne in diesem Fall weiterhin im Kieferknochen fest verankern zu können, gibt es die Möglichkeit eines gesteuerten Gewebeaufbaus: Zahnfleisch und Knochen können jeweils mit der gesteuerten Geweberegeneration und dem gesteuerten Knochenaufbau gefestigt werden. Mit einem speziellen Gel, das ein wachstumsstimulierendes Protein enthält, wird das Gewebe auf diese Weise zur Neubildung angeregt und kann sich im Laufe der folgenden Wochen aufbauen.

  • Vorsorge, Ursachen, Behandlung, Nachsorge – mehr zur Parodontitis