Kontakt

Ihre Zahnarzt-Praxis in Bad Salzuflen Claudia Säger

März 2019 – Probleme durch „wackelige“ Prothese?

Eine herkömmliche Vollprothese (das bekannte „Gebiss“) bereitet nicht selten Sorgen. Erfahren Sie, welche konkreten Probleme bestehen können und wie eine bessere Lösung aussehen kann.

Häufige Probleme mit Vollprothesen:

  • Sie bieten häufig keinen optimalen Halt. Die Prothese ist „wackelig“ oder droht sogar herauszufallen. Dies führt oft zu Unsicherheit beim Reden und Lachen.
  • Sie können nicht mehr fest zubeißen, kauen und alles essen, was sie mögen.
  • Weiterhin können Sie nicht mehr so gut schmecken, weil (bei Oberkieferprothesen) der Gaumenbereich bedeckt wird. Auch im Gaumen sind Geschmacksnerven vorhanden. Außerdem geraten häufig Krümel, Körner oder andere Speisereste unter die Prothese.
  • Verdauungs- und Ernährungsprobleme sind möglich.
  • Eine Haftcreme ist umständlich aufzutragen und bietet oft keine ausreichende Hilfe.
  • Es entstehen manchmal unangenehme Druckstellen und schmerzhafte Zahnfleischreizungen.
  • Insgesamt können Lebensfreude und Lebensqualität beeinträchtigt werden.

Implantatgetragene Prothesen schaffen oftmals Abhilfe. Mit ihnen können neu anzufertigende, teilweise auch bereits vorhandene Vollprothesen fest und sicher im Kiefer verankert werden.

Vorteile einer festsitzenden Prothese:

  • Die Prothese hat sicheren Halt und ermöglicht einen festen „Biss“. Sie haben wieder das Gefühl fester Zähne. Sie können damit besser abbeißen und wieder essen, was Sie möchten.
  • Der Gaumenbereich wird nicht vom Mittelteil einer Prothese bedeckt. Dadurch können Sie intensiver schmecken und Ihre Speisen mehr genießen.
  • Sie können wieder sprechen und lachen, ohne Angst zu haben, dass die Prothese „wackelt“ oder herausfällt. Dies trägt zu wesentlich mehr Lebensqualität und mehr Sicherheit in der Öffentlichkeit bei. Viele Menschen sprechen sogar von einem neuen Lebensgefühl.
  • Implantate tragen dazu bei, den Kieferknochen zu erhalten, weil sie einen günstigen Belastungsreiz auf den Knochen ausüben, ähnlich den natürlichen Zahnwurzeln.
  • Eventuelle Druckstellen, die manchmal bei herkömmlichen Prothesen durch die Kaubewegungen entstehen, werden vermieden.
  • Haftcremes sind nicht mehr erforderlich.

Es gibt viele Ausführungs- und Befestigungsmöglichkeiten implantatgetragener Prothesen. Man unterscheidet zum Beispiel festsitzende und abnehmbare Varianten. Allen gemeinsam ist, dass nicht für jeden fehlenden Zahn ein Implantat eingefügt werden muss. In einzelnen Fällen können schon wenige Implantate ausreichen, um die Prothese zu befestigen.

 

Zur nächsten März-News: Sind „schlechte“ Zähne Schicksal?